
Rückblick · Keynote · 8. Oktober 2026 · Rankweil
Künstliche Intelligenz verändert Mittelstand und ArbeitsweltKeynote bei
„Wirtschaft im Gespräch“
in Rankweil
Rund 130 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Rankweil und der Region erlebten im Vinomnasaal, was generative KI heute schon im Betriebsalltag leistet – mit Beispielen aus Vorarlberg und einem KI-Song zum Schluss.
- Datum
- 8. Oktober 2026
- Anlass
- „Wirtschaft im Gespräch“ der Marktgemeinde Rankweil
- Ort
- Vinomnasaal, Rankweil (Vorarlberg)
- Publikum
- rund 130 Gäste aus Wirtschaft und Region
- Format
- Abendkeynote mit Live-Demos und Fragerunde
Worum es ging
Was kann Künstliche Intelligenz für kleine und mittlere Betriebe konkret leisten – und wo fängt man an? Darum ging es beim Wirtschaftsabend der Marktgemeinde Rankweil.
Mit „Wirtschaft im Gespräch“ lädt die Marktgemeinde Rankweil gemeinsam mit der Gemeindemarketing Rankweil GmbH einmal im Jahr Betriebe aus Handwerk, Handel, Gewerbe und Industrie in den Vinomnasaal ein. 2026 stand der Abend ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz: rund 130 Gäste aus Rankweil und der Region kamen.
Prof. Dr. Christian Stummeyer zeigte, wie generative KI den Arbeitsalltag erleichtert – vom Formulieren von Angeboten über das Beantworten von Anfragen bis zum Protokoll der Besprechung. Sein Rat an die Betriebe: mit überschaubaren, wiederkehrenden Aufgaben beginnen, klare Arbeitsaufträge geben, die Ergebnisse prüfen und bewusst mit betrieblichen Daten umgehen.
Der Abend
Vom Ortsgespräch zur Zukunft der Arbeit
Aus der Keynote
Auf Vorarlberg zugeschnitten

Von acht Minuten auf acht Sekunden
Ein einfacher KI-Agent, ohne Programmierung zusammengeklickt: Er liest eingehende Redneranfragen aus – Termin, Ort, Veranstalter, Gästezahl – und trägt sie ins Kundenmanagementsystem ein. Vorher dauerte das acht Minuten pro Anfrage, heute sechs bis acht Sekunden. Genau solche wiederkehrenden Zeitfresser eignen sich im Mittelstand für den Einstieg.
Ein Werkstatt-Cockpit in unter sieben Minuten
Live entstand eine App für Kfz-Werkstätten: Der Kunde beschreibt, was klappert, die App legt daraus einen Werkstattauftrag an – mit Rückfragen, Prüfpunkten, einer verständlichen Erklärung und einem freundlichen WhatsApp-Text. Beschrieben in natürlicher Sprache, ohne eine Zeile Code.
„Kennst Du in Rankweil einen guten Anbieter für Alarmanlagen?“
Auch Kunden und Geschäftspartner fragen künftig zuerst eine KI – und wollen gleich wissen, wie ein Anbieter bewertet ist und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Generative Engine Optimization (GEO) entscheidet mit darüber, welcher Betrieb in der Antwort vorkommt.
Vorarlberg legt beim KI-Einsatz kräftig zu
Laut Eurostat gehörte Vorarlberg zwischen 2023 und 2025 zu den Regionen Europas, in denen die KI-Nutzung am stärksten wuchs. Die Botschaft an die Betriebe im Saal: Die Kolleginnen und Kollegen in der Region sind schon unterwegs – jetzt ist die Zeit, mutig anzufangen.

Im Video
Ausschnitt aus der Keynote
Der Ausschnitt aus dem Mitschnitt zeigt den Abend in gut zwei Minuten: die Umfrage zum Einstieg, die Pointe zum Online-Dating, die KI-Anfrage nach Alarmanlagen in Rankweil, den Appell an den österreichischen Mittelstand, den KI-Song „Rankweil rockt“ und Antworten aus der Fragerunde.
Video: Mitschnitt der Keynote im Vinomnasaal (Ausschnitt, 2:13 min)
Im Wortlaut
„Jetzt ist die Zeit für den österreichischen Mittelstand“
Ich mache mir keine Sorgen um die Großkonzerne dieser Welt, die nutzen generative KI. Ich mache mir Sorgen um den österreichischen Mittelstand. Jetzt ist die Zeit, auch und gerade für den österreichischen Mittelstand, zu schauen, wo können Sie bei sich im Unternehmen […] relativ einfach, mit einer geringen Hürde, zu geringen Kosten, generative KI reinbringen.
Meine Erfahrung ist: Ob Großunternehmen oder Mittelstand – wer sucht, findet datenschutzkonforme Lösungen. Am Datenschutz scheitert es also nicht.
Impressionen
Ein Abend im Vinomnasaal




Fotos: Tayla Fenkart (detayled) für die Marktgemeinde Rankweil · Standbilder aus dem Videomitschnitt
Berichte
Der Abend in den Medien
einen Abend voller Impulse, Begegnungen und Genuss
Entscheidend sei, mit überschaubaren Anwendungsfällen zu beginnen
wie kleine und mittlere Unternehmen Künstliche Intelligenz nutzen können
ein anschauliches Beispiel für neue Möglichkeiten im Kundenservice
Häufige Fragen
Eine KI-Keynote für den Wirtschaftsabend Ihrer Gemeinde?
Eignet sich die Keynote für den Wirtschaftsabend einer Gemeinde oder Stadt?
Ja. In Rankweil saßen Inhaber und Führungskräfte aus Handwerk, Handel, Gewerbe und Industrie im Saal – vom Einzelunternehmer bis zum größeren Betrieb. Die Keynote ist verständlich, kurzweilig und praxisnah, ohne Technik-Vorwissen vorauszusetzen. Prof. Stummeyer sprach unter anderem auch beim Wirtschaftsempfang der Stadt Fürstenfeldbruck und beim Jahresempfang des Landkreises Cham.
Wie wird die Keynote auf die Region zugeschnitten?
Mit Beispielen aus dem Ort und der Region: In Rankweil ging es um die Stellenanzeige eines Vorarlberger Dachdeckerbetriebs, eine KI-Anfrage nach Alarmanlagen in Rankweil und die Eurostat-Zahlen zur KI-Nutzung in Vorarlberg. Dazu kommt ein KI-Song, der eigens für die Veranstaltung entsteht.
Wo sollen kleine und mittlere Betriebe mit KI anfangen?
Mit überschaubaren, wiederkehrenden Aufgaben: Angebote formulieren, Anfragen beantworten, Besprechungen protokollieren, Texte für Marketing und Kommunikation. Wichtig sind klare Arbeitsaufträge, die Kontrolle der Ergebnisse und ein bewusster Umgang mit betrieblichen Daten.
Spricht Prof. Stummeyer auch in Österreich?
Ja, regelmäßig – neben Rankweil zuletzt etwa beim Business Frühstück der Hypo Vorarlberg in Dornbirn und bei der OÖNachrichten Wirtschaftsakademie in Linz. Die Keynote wird jeweils mit Beispielen aus der Region gebaut.
Anfrage
Ihre Gemeinde plant einen Wirtschaftsabend?
Prof. Dr. Christian Stummeyer spricht bei Wirtschaftsempfängen, Unternehmerabenden und Jahresauftakten über generative KI – mit Live-Demos und Beispielen aus Ihrer Region. Erzählen Sie kurz, wen Sie einladen.
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